TaschenNÄH ABC – N

TaschenNÄH ABC - N

Nachhaltigkeit, nachhaltig

Nachhaltigkeit bedeutet bei meinen Schnittmustern, kein Ausdrucken, kein Papier – gleich loslegen. 

Damit schonst du die Umwelt, sparst dir Zeit und Ressourcen.

Und wie das funktioniert kannst du auch hier nachlesen.

Nadel, Nadeln

Unter dem Begriff Nadeln, kann man wohl die verschiedensten darunter verstehen.

Von Nähnadeln (mit der Hand), über Nähmaschinennadeln und  Stecknadeln. 

Die Nähmaschinennadeln kann man wieder in viele unterscheiden, für uns sind die wichtigsten die Universalnadel, JeansnadelMicrotexnadel. Wofür du die einzelnen benötigst, kannst du bei dem jeweiligen Buchstaben nachlesen, ich habe sie dir verlinkt.

Nadelkissen

Nadelkissen können für Stecknadeln, Nähnadeln oder Nähmaschinennadeln verwendet werden.

Es gibt sie als moderne mit Magneten, oder selbst genäht/gehäkelt, als Handnadelkissen, oder an der Nähmaschine mit Klettverschluss angebracht.

Hauptsache du hast die benötigten Nadeln immer zur Hand.

Nähfuß, Nähfüsse

Du benötigst zum Taschennähen nicht so viele verschiedene Nähfüsse. 

Der wichtigste ist der Geradstichfuß, einen Reißverschlussfuß und für Kunstleder verwendest du am Besten einen Teflonfuß, Rollenfuß, Antihaftfuß oder einen Obertransport.

Nähgewichte

Um Schnittmuster auf Stoff zu fixieren, kannst du Stecknadeln verwenden, oder auch Nähgewichte. Diese hinterlassen im Gegensatz zu den Stecknadeln keinerlei Spuren. Somit sind sie ideal um auf Kunstleder aufgelegt zu werden.

Bei meinen nachhaltigen Taschenschnittmustern, ist dies aber nicht nötig, da reicht ein Lineal und Stift oder Rollschneider. Und schon kanns losgehen.

Nähmaschine

Von den verschiedenen Marken einmal abgesehen, gibt es die verschiedensten Maschinen zum Nähen.
Von der Coverlock, Stickmaschine, Industriemaschinen, „normale“ Nähmaschinen bis zur Overlock und Kombimaschinen.

Um Taschen zu nähen benötigst du eine Nähmaschine, die gerade Nähte kann. Ein wenig Kraft kann auch nicht schaden, aber mit den meisten Haushaltsnähmaschinen ist es möglich.

Naht

Eine Naht besteht in der Regel aus einem Oberfaden und einem Unterfaden.
Sie ist die Verbindungsstelle zweiter durch Nähen verbundener Teile.

Die am häufigsten benutzten Nähte für das Taschennähen ist der Geradstich und der Zickzackstich.

Der Geradstich, wird abhängig von den zu vernähenden Material zwischen 2,5 und 3 eingestellt.
Abgesteppt wird ebenfalls mit Geradstich, dies mit größerer Stichlänge ca. 3.5 – 4,5. Ebenfalls benötigst du den Geradstich beim Annähen des Reißverschlusses.

Der Zickzackstich wiederum, wird zum versäumen verwendet. Häufig benötigst du ihn bei Webware.

Auch die verschiedenen Zierstiche können natürlich verwendet werden, je nach Geschmack.

Nahtschatten

Im Nahtschatten nähen, bedeutet eine Naht auf der Rechten Seite des Stoffes auf der bereits vorhanden Naht noch einmal darüber nähen. 

Damit man diese dann nicht so sieht, empfiehlt es sich die Farbe so zu wählen, wie der umgebende Stoff. Ebenfalls solltest du langsam und sorgfältig nähen.

Nahttrenner

Den Nahttrenner ist schon beim Buchstaben A wie Auftrennen erwähnt worden.

Ein nicht so beliebtes Zubehör, ohne dem man leider manchmal nicht auskommt. Mit dem Nahttrenner funktioniert das Auftrennen der Nähte wesentlich schneller und einfacher, als mit einer Schere.

Nahtzugabe

Nahtzugabe wird meistens abgekürzt NZ.

Bei den Anleitungen von verschiedenen Herstellern, wird immer von Nahtzugabe gesprochen. Manchmal ist sie schon im Schnittmuster enthalten, manchmal nicht.

Das solltest du immer genau nachlesen und dann auch einhalten. Sonst kann es passieren, dass Schnittteile nicht zusammen passen und das wäre doch ärgerlich.

Bei meinen nachhaltigen Taschenschnittmustern ist die Nahtzugabe 1 cm und im Schnittmuster enthalten.

Nieten

Nieten werden häufig zum zusätzlichen fixieren oder auch nur als dekoratives Element genutzt, wie zB. bei der RobiinNo4.

Zum Fixieren des Karabiners auf dem Taschengurt, oder der D-Ring Schlaufe wirst du es häufig sehen.

Es gibt sie in den verschiedenen Größen und Farben. Sie werden entweder mit einer Nietenzange oder einer Nietenpresse angebracht.

Nietenpresse

Bei der Nietenpresse ist die Kraftverteilung besser als bei der Nietenzange, ansonsten ist das Prinzip das Gleiche. 

Nietenzange

Die Nietenzange funktioniert so wie eine normale Zange, nur dass sie die Köpfe der Nieten nicht beschädigt, sondern diese mit den passenden Aufsätzen zusammen nietet.

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